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01) Ebbe und Flut Wie an der Deutschen Nordseeküste gibt es auch an den Küsten Neuseelands Ebbe und Flut, Überschwemmung und Trockenfallen im ständigen Wechsel wirken mächtig, durch Verfrachtung von Sand und Schlick ändert sich die Küste ständig.
Gezeiten entstehen durch die Wirkung der Gravitationskräfte des Mondes und der Sonne auf die Erde. Die Gezeiten können dabei sehr komplizierte Formen annehmen; ihre Vorausberechnung erfordert beträchtlichen Aufwand. Die Art, in der sich die Gezeiten ausbilden, hängt von der Gestalt und der Tiefe der Ozeane ab.
Der Wechsel der Gezeiten erfolgt im gleichbleibenden Rhythmus wie der Lauf der Gestirne, dem sie ihre Entstehung, ihre Dauer und ihre Stärke verdanken. Aufgrund der Anziehungskräfte der Sonne und des Mondes werden die Wassermassen zu einem Flutberg zusammengezogen. Die aus der Rotation der Erde entstehenden Fliehkräfte bewirken auf der dem Mond bzw. der Sonne abgewandten Hälfte, dass sich hier ein weiterer Flutberg bildet. Durch die Drehung der Erde wandern beide Flutberge auf der Erdoberfläche.
Weil der Mond für einen Umlauf um die Erde 24 Stunden und 50 Minuten benötigt, dauert die normale Ebbezeit im Durchschnitt 6 3/4 Stunden, die Flut etwa 5 3/4 Stunden, wodurch sich die Gezeiten täglich um 50 Minuten verschieben. Es ist also am nächsten Tag immer etwa eine Stunde später Hochwasser. Hat der Flutstrom seinen höchsten Stand erreicht, das sind bei Auckland fast 2 m, dann beginnt das Wasser wieder zu fallen.
02) Working Holiday Visa alle vergriffen Wie der New Zealand Immigration Service (NZIS) Anfang diesen Monats mitteilte, sind bereits alle Working Holiday Visa für das 2002 vergeben.
"Es werden keine weiteren Anträge mehr bearbeitet." heisst es auf der Internetseite des NZIS. Erst am 1. Dezember 2002, wenn ein auf 250 Anträge stark begrenztes Kontingent vergeben wird, werden Neuanfragen zugelassen.
Ab dem 1. März beginnt dann erneut der Anstrum auf die begehrten Papiere. Für den Zeitraum bis Februar 2004 stehen insgesamt 1.000 Working Holiday Visa zur Verfügung.
Der NZIS hat am 30 Oktober 2000 ein Abkommen mit der deutschen Regierung getroffen, die die Vergabe von Working Holiday Visa für deutsche Staatsbuerger beinhaltet. Diese Regelung bietet Antragstellern von 18 bis 31 Jahren die Möglichkeit ein 12-monatiges Working Holiday Visa zu beantragen. Dieses Visa erlaubt dem erfolgreichen Bewerber unbegrenzte Möglichkeiten, die insbesondere legale Beschäftigung ohne vorherige Visabeantragung beinhaltet.
03) Erster Mord seit 150 Jahren Der erste Mord seit 150 Jahren auf Pazifik-Insel Bounty hat das kleine Inselvolk in Aufregung versetzt. Die Polizei will nun, viereinhalb Monate nach der Tat, die Fingerabdrücke aller Bewohner im Alter zwischen 15 und 70 Jahren abnehmen.
Die 29-jährige Restaurantmanagerin Janelle Patton war am Ostersonntag erstochen und in Plastikfolie gehüllt auf einem Picknickplatz gefunden worden. Der Mord hatte auf der Insel mit nur 1800 Einwohnern für erhebliche Unruhe gesorgt. Die Polizei kam mit den Ermittlungen nur schleppend voran, fand aber bei einer zweiten Untersuchung des Tatorts einige Finger- und Handabdrücke, die nun zum Täter führen sollen.
Neben den Bewohnern hielten sich zum Tatzeitpunkt auch 680 Touristen aus Australien und Neuseeland auf der Insel auf. Auch diese wurden schriftlich aufgefordert, ihre Fingerabdrücke abzuliefern. Die Abgabe ist jedoch freiwillig. Anschliessend soll ein DNA-Test den Täter eindeutig überführen.
Norfolk war einst eine der berüchtigtsten Gefangeneninseln in der Region und wurde später berühmt, weil sich die Nachfahren der Meuterer von der "Bounty" dort niederliessen.
Von ihnen stammen 1500 der 1800 Einwohnern ab. Das normalerweise verschlafene Eiland liegt 1300 Kilometer östlich von Australien im Tasmanischen Meer. Es ist für Australier und Neuseeländer ein beliebtes Urlaubsziel.
05) Kurz angesurft Friends Reunited Wer kennt sie nicht? Die netten Leute aus dem Urlaub. Ständig lernt man neue, interessante Menschen kennen. Gerade im Urlaub fällt leicht, andere Leute anzusprechen.
Sie möchten den Kontakt nicht verlieren, haben aber bei Ihrer Ankunft in der Heimat festgestellt, dass Sie weder Adresse noch sonstige Informationen der betreffenden Person haben?
Da könnte die Website von "Friends Reunited" weiterhelfen. Die Datenbank der Kontaktbörse hat inzwischen über 80.000 Mitglieder:
http://www.friendsreunited.co.nz/
Pinguine in Neusseland Insgesamt 17 Pinguin-Arten sind in über die Meere der Südhalbkugel verbreitet, an den Küsten Neuseelands alleine leben fünf.
Alles über die Pinguine Neusselands erfahren Sie auf folgender Seite. Besonderes Highlight: Eine Webcam gibt einen Einblick in das Leben der possierlichen Tiere:
http://www.penguin.net.nz/
06) Nationalparks Neuseelands: Mount Cook Nationalpark Der Mount Cook Nationalpark beherbergt die höchsten Berge und die größten Gletscher Neuseelands. Eis und Felsen bedecken ca. 40 % der gesamten Parkfläche. Der Mount Cook liegt im Herzen der Southern Alps.
Der etwa 700 Quadratkilometer große Nationalpark steht seit 1953 unter Naturschutz und gehört mitlerweile zum Weltnaturerbe der UNESCO.
Der Park in den Southern Alps hat über 140 Gipfel, die höher als 2000 Meter sind. Der höchste Gipfel ist der Mount Cook, mit 3.754 Metern gleichzeitig die höchste Erhebung in ganz Neuseeland.