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 Newsletter vom 16.10.2002

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir haben für Sie wieder aktuelle Themen recherchiert und interessante Informationen gesammelt. Sollten Sie noch Fragen zu den verschiedenen Themen haben, nehmen doch einfach Kontakt mit uns auf.
Ihr new-z.net-Team

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INHALT +++ INHALT +++ INHALT +++ INHALT

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
01) Neuseeland im Segelfieber
02) Blitzkrieg gegen Laufvögel (Teil 1)
04) Blitzkrieg gegen Laufvögel (Teil 2)
05) Kurz angesurft
06) Nationalparks Neuseelands: Tongariro Nationalpark
07) Unser Buchtipp: Das Web-Adressbuch für Deutschland

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01) Neuseeland im Segelfieber
Am 1.Oktober begann im Hauraki Gulf vor der Küste Aucklands der Louis Vuitton Cup, die offizielle Ausscheidung zum America's Cup 2003.

Bis Mitte Januar 2003 fällt ein Startschuß nach dem anderen, um das Boot zu ermitteln, das im Februar 2003 den Neuseeländern die wohl begehrteste Trophäe des Segelsports streitig macht.

Ab jetzt zählt nur noch die Leistung der Crews auf dem Wasser. Personalfragen und Spionageskandale sind Schnee von gestern, gefragt ist die Mannschaft auf dem Wasser. Segelmacher und Shore-Crew werden in Nachtschichten das wieder an Material perfektionieren, was die Steuerleute, Trimmer und Grinder tagsüber an Bord extremen Belastungen unterzogen.

Neun Herausforderer treten an. Hinter ihnen liegen bis zu zwei Jahre Vorbereitung und die bange Angst schon Ende Oktober nicht mehr dazu zu gehören, denn nur die besten Acht erreichen die nächste Runde, bis die Teams feststehen, die über das Viertelin das Halbfinale und das alles entscheidende Finale des Louis Vuitton Cup ziehen.

Gesegelt wird auf den Kursen "Romeo und Julia", die Regattadirektor Dyer Jones (USA) auf dem Hauraki Golf vor Auckland ausgelegt hat. Auf dem Programm stehen im Oktober zwei so genannte Round Robin-Runden - jeder der neun Herausforderer trifft zwei Mal auf jeden anderen. Für jeden Sieg gibt es einen Punkt. Das schlechteste Team scheidet am 1. November nach Abschluß der Vorrunden aus.

Nur die siegreiche Crew darf im Anschluß Titelverteidiger "Team New Zealand" offiziell zum Kampf um den America's Cup herausfordern, der ältesten Sport-Trophäe der Welt.

Hinweisen möchten wir Sie auch auf die umfangreiche Berichterstattung des TV-Senders Eurosport (www.eurosport.de).

Hier finden Sie weitere interessante Infos und Fakten:
http://www.louisvuittoncup.yahoo.com/
http://www.navicula.de/html/damcup.htm

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02) Blitzkrieg gegen Laufvögel (Teil 1)
Der Riesenlaufvogel Moa, einst mit mehreren Arten in Neuseeland heimisch, ist in viel kürzerer Zeit von Menschen ausgerottet worden als bislang angenommen.

Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge brauchten die im 13. Jahrhundert nach Neuseeland eingewanderten Maori höchstens 160 Jahre, um die Moa-Population von geschätzten 158.000 Tieren auszulöschen. In einer Art "Blitzkrieg" hätten die Menschen die Vögel vernichtet, so das Fazit.

Bislang ging man davon aus, dass die Moas nach Eintreffen der menschlichen Siedler immerhin noch 600 Jahre überlebten. Elf Moa-Arten mit einem Gewicht zwischen 20 und 250 Kilogramm lebten in Neuseeland, bevor die Inseln von den polynesischen Kolonisten besiedelt wurden. Zahlreiche Knochenfunde in der Nähe früher menschlicher Siedlungen zeigen, dass die Maoris die Tiere schnell als Leckerbissen zu schätzen wußten. Bereits ein Grundstock von nur 100 Siedlern reichte nach den Modellrechnungen der Forscher aus, um die bis zu dreieinhalb Meter großen Tiere in weniger als zwei Menschengenerationen auszurotten.

Zum Verhängnis wurde dem imposanten Federvieh dabei auch seine träge Biologie: Erst im Alter von fünf Jahren fingen die Weibchen überhaupt an zu brüten - viel zu spät, glauben die Forscher. Nur wenige Moas erreichten überhaupt ein Alter von fünf Jahren.

Abbildungen des Moa finden Sie auf folgender Internetseite:
http://www.duke.edu/~mrd6/moa/gallery.html

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03) Blitzkrieg gegen Laufvögel (Teil 2)
Forscher fahnden jetzt nach dem Erbgut der Riesenvögel, um sie als Klone neu zu erschaffen. Sinn und Machbarkeit dieser zweiten Schöpfung sind jedoch heftig umstritten.

Ist es der schiere Schöpferwahn, oder lockt hier die Faszination des Machbaren? Sicher ist: Nicht nur der Moa ist in die Fänge der Biotechniker geraten. Weltweit fabulieren Wissenschaftler davon, die Tierwelt um längst ausgestorbene Arten zu bereichern.

Sie schaben Gewebestücke von ausgestopften Zoologie-Raritäten ab oder pulverisieren Knochenreste. Die Beute: winzige Stückchen alter DNS, derjenigen Erbsubstanz, die einst das Leben der ausgestorbenen Arten kodierte. Neu zusammengesetzt soll sie längst verblichenen Kreaturen zur Wiedergeburt verhelfen.

Vorreiterin der zweiten Schöpfung ist Diana Hill von der University of Otago in Neuseeland. Gleich zwei Tiere aus ihrer Heimat hat die Biologin für die Auferstehung vorgemerkt: den vor rund 300 Jahren ausgestorbenen Riesenlaufvogel Moa und den Huia, einen Waldvogel, der Anfang des Jahrhunderts zuletzt gesichtet wurde.

Zur Gendetektivin wurde Hill, als sie vor drei Jahren nach der Ursache für den Riesenwuchs des Moas fahndete. Im Labor zerschredderte die Forscherin einige Knochen des bis zu 3,60 Meter großen Vogels und konnte schon beim ersten Versuch die Wachstumsgene des Tieres aus dem Gewebebrei isolieren. Die Idee, das gesamte Erbgut des Vogels zu isolieren, war geboren.

An Rohmaterial für die Neuschöpfung mangelt es nicht. Von einer enormen Anzahl von Knochen sowie Eiern mit Embryos darin weiß die Forscherin zu berichten. Hunderte der Riesenvögel seien zudem einst im neuseeländischen Sumpfland versunken und harrten dort wohl konserviert ihrer Entdeckung. Auch vom Huia vermutet die Forscherin noch dutzende ausgestopfter Exemplare.

Stark umstritten ist in der Genforscher-Zunft indes, ob es jemals möglich sein wird, aus DNS-Bruchstücken das vollständige Erbgut eines längst verblichenen Lebewesens zusammenzusetzen.

Werden bald seit langem ausgestorbene Tierarten die Zoos der Erde bevölkern? Nicht nur die Machbarkeit ist umstritten. Kritiker werfen auch die Frage auf, warum denn die Welt wieder einen Moa oder Huia brauche. Es sollte besser alle Energie konzentriert werden, akut vom Aussterben bedrohten Arten zu retten.

Viele Informationen zum Thema Arten- und Naturschutz finden Sie auf den Internetseiten des WWF Neuseeland.

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05) Kurz angesurft
Countdown zum Ironman Neuseeland läuft
Auf der neuen Internetseite des "Ironman New Zealand" findet man viele interessante Fakten und viele tolle Fotos zum wohl härtesten Ausdauersport überhaupt.

Ein Countdown zeigt die noch verbleibende Zeit bis zum nächsten großen Wettbewerb am 1.März 2003 in Taupo an.

Klicken Sie sich doch einfach mal rein:
http://www.ironman.co.nz/

STUFF: New Zealand's leading news-website
Die wohl aktuellste und umfangreichste Internet-Nachrichtenseite in Neuseeland. Lokale und überregionale Informationen bieten einen umfassenden Einblick in das Leben der Kiwis.

Wer wissen möchte, was am anderen Ende der Welt passiert und dort die Schlagzeilen beherrscht, sollte regelmäßig hier vorbeischauen:
http://www.stuff.co.nz/

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06) Nationalparks Neuseelands: Tongariro Nationalpark
Dieser Nationalpark ist der älteste Neuseelands und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Vulkane und Geysire prägen die ursprüngliche Landschaft des viertältesten Nationalparks der Welt.

Der Tongariro Nationalpark ist aber auch von besonderer kultureller und historischer Bedeutung für die Maori, die Ureinwohner Neuseelands. Nach ihrem Glauben beherbergt er den Sitz der Götter.

Die drei inmitten des Parks gelegenen Vulkane Mt. Tongariro, Ngaruahoe und Ruapehu zählen zu den aktivsten der Welt. In den letzten Jahren spie der Mt. Ruapehu regelmäßig Aschewolken in den Himmel, umliegende Gebiete und Wälder wurden mit einer dicken Staubschicht überzogen.

Weitere interessante Informationen zum Tongariro Nationalpark finden Sie hier:
http://www.new-z.net/neuseeland/reisen/tongariro.htm

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07) Unser Buchtipp: Das Web-Adressbuch fuer Deutschland
Die 6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen, darunter auch "www.new-z.net", übersichtlich geordnet in 21 Kapiteln zu über 1.000 Themengebieten, das alles bietet das Web-Adressbuch für Deutschland 2003! Neben den informativen Beschreibungen zu jeder Adresse gibt es viele farbige Screenshots, die eine spätere Navigation durch die Seiten erleichtern.

Das Web-Adressbuch für Deutschland, inzwischen als Standardwerk für das deutschsprachige Internet etabliert, ist von den Bestsellerlisten gar nicht mehr wegzudenken und sollte daher in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen.

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