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01) Business for sale Wer träumt nicht davon: alle Zelte abbrechen und in Neuseeland nochmal ganz von vorne anfangen.
Auf den Internetseiten von "business for sale" werden unterschiedlichste Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe zum Kauf angeboten. Angefangen bei einer Bäckerei über eine Lottoannahmestelle bis hin zum Transportunternehmen reicht die Auswahl.
Sicherlich keine preisgünstige Lösung eines Neuanfangs, aber ein Blick auf die Seiten zeigt doch interessante Einsichten.
"Business for sale" ermöglicht Existenzgründern den Kontakt zu Firmeninhabern, die - z.B. aus Altersgründen - für ihr Unternehmen einen Nachfolger suchen und die Übergabe vorbereiten wollen. Damit wird Interessenten nicht nur der Start in die Selbständigkeit erleichtert, gleichzeitig werden Arbeitsplätze gesichert, die bei einer Betriebsauflösung verloren gehen würden.
Weitere Informationen: http://www.businessesforsale.co.nz/
02) Neuer Nationalpark auf Stewart Island Der südlichstgelegene Nationalpark weltweit wurde am 9. März im Beisein des ambitionierten Umweltschützers Sir Edmund Hillary und Neuseelands Premierministerin Helen Clark eröffnet.
Der 1.570 km² große Rakiura National Park auf Stewart Island umfasst etwa 90% der Inselfläche und ist der insgesamt 14. Nationalpark Neuseelands.
Zu erreichen ist die Insel, auf der nur etwa 400 Menschen leben, entweder per Flugzeug von Invercargill aus oder mit der Fähre ab Bluff. Es gibt kaum befestigte Strassen auf Stewart Island, es ist ein Paradies für Wanderer. Ausgangspunkt fast aller Tracks ist der kleine Ort Oban. Einige wenige Strecken können mit dem Bus zurückgelegt werden.
Besucher sollten sich auf wechselhaftes Wetter und rauhe Winde gefasst machen - das ganze Jahr über. Von Steward Island sind es "nur noch" 3.000 km bis zum ewigen Eis der Antarktis.
Nirgendwo sonst in Neuseeland ist die Wahrscheinlichkeit einen wildlebenden Kiwi zu sehen so groß wie auf Stewart Island. Auch drei Pinguinarten haben das abgelegene Eiland für sich entdeckt und ziehen hier ihre Jungen auf.
03) Das Geheimnis der Riesenkraken Steve O´Shea vom National Institute for Water and Atmospheric Research in Neuseeland ist einer der führenden Spezialisten für Riesenkraken. Er sammelt Tintenfische wie andere Leute Briefmarken.
Mit zwei sensationellen Entdeckungen hat er jüngst in der Fachwelt für Aufsehen gesorgt: Zum einen wurden von Tauchern zwei Meter große, gelatineartige Ei-Massen fotografiert - seltene Aufnahmen, die dazu beitragen können, den Mythos der Tiefsee-Giganten zu entzaubern. Und noch bedeutender: Steve O`Shea fischt vor kurzem aus dem Meer frisch geschlüpfte Baby-Riesenkraken. Leider konnte er sie nur einige Stunden am Leben erhalten. Er ist aber guter Dinge, demnächst die Monster-Kalmare selbst nachzüchten zu können. (Quelle: Globus)
Ausgewachsene und lebende Riesenkraken hat bis zum heutigen Tage noch kein Mensch zu Gesicht bekommen.
Im Februar 2001 ging australischen Fischern solch ein Gigant der Tiefsee ins Netz. Südwestlich von Melbourne fingen sie zufällig einen 200 Kilo schweren Riesenkraken. Ihre einzigen natürlichen Feinde sind Wale, in deren Mägen gelegentlich Teile von Riesenkraken gefunden wurden.
Schon in den Erzählungen des Schriftstellers Jules Verne (20.000 Meilen unter dem Meer) Ende des 19. Jahrhunderts erregten Riesenkraken großes Aufsehen. Fischer erzählten von Tieren mit meterlangen Fangarmen, die ein ganzes Boot umschlingen könnten. Was lange Zeit als Seemannsgarn abgetan wurde, stellte sich mittels Beobachtungen aus U-Booten als durchaus realistisch heraus.
Lesen Sie dazu den Bericht des National Institute of Water and Atmospheric Research in Wellington (New Zealand):
http://www.niwa.co.nz/pubs/bu/05/
04) Kalenderblatt 10. April 1968: Schiffsunglück bei Wellington
Am 10. April 1968 kommt es zum bisher schwersten Schiffsunglück in der Geschichte Neuseelands. Die mit 610 Passagieren besetzte Fähre "Wahine" gerät in Seenot. Insgesamt 51 Menschen sterben bei diesem Unglück.
11. April 1869: Erster königlicher Besuch
100 Jahre nach der Inbesitznahme Neuseelands durch den englischen König George III., reist Queen Victoria I. in die entfernt gelegene Kolonie.
Das Wort Tiki stammt ursprünglich aus dem Polynesischen, es ist die Bezeichnung für monumentale steinerne Götterbilder wie auch für kleine Götteranhänger, die um den Hals getragen werden. Ursprünglich ist es der Name eines Halbgottes, der nach Maori-Glauben die ersten Menschen schuf.
Tiki ist traditioneller Schmuck, der seit Jahrhunderten von den Maori aus Greenstone und Knochen zu kunstvollen Objekten gestaltet wird. Sie dienen als Glücksbringer und Fruchtbarkeitssymbol.
Das "Hei tiki" der Maori, ein Anhänger aus grünem Nephrit, den Männer wie Frauen an einer Schnur um den Hals trugen, wurde innerhalb der Familie über viele Generationen hinweg weitergegeben, und jeder Träger fügte - so glaubte man - dem Schmuckstück etwas von seiner Seelen- und Lebenskraft (Mana) hinzu.
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06) Stadtportrait: Gisborne "Gisborne - the first city to see the sun" - mit diesem Slogan wirbt die an der sonnigen Ostküste der Nordinsel gelegene Stadt im Internet. Gleich über der Bucht von Wainui sieht man die ersten Sonnenstrahlen eines neuen Tages (Datumsgrenze).
Historisch nimmt Gisborne ebenfalls einen besonderen Stellenwert ein. Im Oktober 1769 erreichte Captain James Cook die Ostküste der Nordinsel Neuseelands. Er ging in der Poverty Bay, nahe dem heutigen Gisborne, an Land und nahm das einst von den Holländern verschmähte "Nieuw Zeeland" für den britischen König George III. in Besitz.
07) Unser Buchtip: Mai's Weltfuehrer Neuseeland Umfassend wird Landesnatur, Bevölkerung, Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur beschrieben. Anreisewege und Verkehrsmöglichkeiten im Lande, Stadtrundgaenge und Routenempfehlungen sind detailliert ausgearbeitet.
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