Hallo und herzlich willkommen bei unserem Neuseeland-Newsletter.
wir haben für Sie wieder aktuelle Themen recherchiert und interessante Informationen gesammelt. Sollten Sie noch Fragen zu den verschiedenen Themen haben, nehmen doch einfach Kontakt mit uns auf.
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01) Neuseelands Schafbestand schrumpft Nach den neusten Erhebungen kommen in Neuseeland "nur" noch 43,9 Millionen Schafe auf die jetzt fast 4 Millionen Einwohner des Landes. Das ergibt etwa 11 Schafe pro Person.
Zu Beginn der achtziger Jahre, als die Landwirtschaft noch stark subventioniert war, gab es im Lande 70,3 Millionen Schafe und daher, wie damals oft scherzhaft hinzugefügt wurde, 20 tierische Schafsköpfe auf einen menschlichen. Damit hat sich die Zahl der Schafe, die so typisch für die Landwirtschaft und das touristische Image von Neuseeland sind, in den letzten 20 Jahren durchschnittlich um eine Million pro Jahr verringert.
Reisende können bei ihren Fahrten durch das Land aber immer noch genügend Schafe verschiedener Rassen auf den saftgrünen Wiesen sehen. Zudem gibt es etwa in Rotorua als weitere Kuriosität einen "Agrodome", wo Schafe auf ein Podium steigen und sich mehr oder weniger graziös dem Publikum präsentieren, wobei die Vorzüge der einzelnen Rassen fachkundig dargelegt werden. Am zahlreichsten sind die Romney-Schafe, die ursprünglich aus England stammen und für feuchte Gebiete besonders geeignet sind.
Bei diesen Shows kann man oft auch die "eye dogs" bei ihrer Arbeit beobachten. Diese Hunde treiben die Schafe ohne jeglichen Laut, lediglich mittels Blickkontakt - im Gegensatz zu den "huntaway dogs", die die Schafe durch aggressives Bellen treiben.
02) Neuseelands Bevölkerung wächst Im Gegensatz zu den Schafen weist die menschliche Bevölkerung des Landes nach einigen Jahren meist negativen Wachstums für das Jahr 2001 einen kleinen Zuwachs von 37 300 Personen auf und beträgt nun 3,88 Millionen Einwohner.
Dieser Zuwachs geht allerdings weitgehend auf das Konto der Migration, wo erstmals seit einigen Jahren wiederum ein Wanderungszuwachs von 9500 zu verzeichnen ist. Man hofft, dass dies eine Umkehr des "brain drain" ankündigt, der in den letzten Jahren zu Besorgnis Anlass gab, weil vor allem junge, gut qualifizierte Leute das Land verlassen haben.
Der natürliche Bevölkerungszuwachs betrug lediglich 27.800, etwa 1000 weniger als im vergangenen Jahr. Um die Einwanderung talentierter Leute zu fördern, hat die Regierung kürzlich beschlossen, sogenannte "talent visas" einzuführen.
Es bleibt abzuwarten, ob damit nach der oft erratischen Migrationspolitik der vergangenen Jahre ein klareres Signal gesetzt wird. Allzu oft werden qualifizierte Einwanderer angeworben, die hier dann aber lange Zeit keinen ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz finden.
Zurzeit befinden sich zudem etwa 800.000 Neuseelaender ausserhalb von Neuseeland. Weitaus die meisten befinden sich in Australien und Großbritannien. Diese Auslanderfahrung ist für das am Rande der Welt gelegene Neuseeland von großer Bedeutung.
03) Maori-Sprache leicht gemacht "Kia ora" - Hallo. Diese zwei Worte sind wohl jedem Neuseelandreisenden vertraut. Doch wie man diese Berüßung und andere Worte richtig ausspricht, das ist vielen weniger geläufig. Wir möchten Sie daher etwas vertrauter mit dieser Sprache machen.
Die Sprache der Maori ist weich und fließend. Es gibt nie zwei Konsonanten hintereinander, alle Silben und Woerter enden auf Vokalen.
Insgesamt hat die Sprache fünfzehn Laute, fünf Vokale (a, e, i, o, u) und zehn Konsonanten (h, k, m, n, ng, p, r, t, w und wh). Die korrekte Aussprache zu lernen ist relativ einfach; alle Vokale gibt es als kurze oder lange Laute. Die Vokale werden ähnlich wie im Deutschen ausgesprochen, auch bei den Konsonanten gibt es nur wenige Unterschiede.
Betonung der Vokale:
a - Aussprache wie das englische Wort "far", nicht wie in "hat".
e - wie das "ea" im englischen "leather".
i - wie im englischen Wort "he" oder "me".
o - Aussprache wie das englische Wort "awe", nicht wie in "Oh".
u - Aussprache wie das "oo" in "moon".
Betonung der Vokale:
Das "r" wird nicht gerollt, es klingt ähnlich wie das "l" in "english". Ein "p" ist stimmlos und wird sanfter betont als im Englischen. "wh" wird ausgesprochen wie ein "f", "ng" klingt wie das "ng" in singing.
Wer tiefer in die Sprache der Maori eintauchen möchte, sollte bei "Ruia mai", Neuseelands ersten Maori-Radiosender, reinhören:
http://www.ruiamai.co.nz/listen.html
04) Kalenderblatt 2. März 2000
Zum zweiten Mal in Folge gewinnt eine neuseeländische Jacht beim Segel-Klassiker "America’s Cup". Damit gelingt es erstmals in der 149jährigen Geschichte des Wettbewerbs einer anderen Nation als den USA, die älteste und begehrteste Segeltrophaee der Welt zu verteidigen. Der zweite Pokalgewinn versetzt die "segel-verrückten" Neuseeländer in einen Freudentaumel: Rund 70.000 Menschen feiern in Auckland die Mannschaft der "Black Magic".
März 1988
Der subtropische Taifun Bola verwüstet Teile der Nordinsel, die Stadt Gisborne ist am Stärksten betroffen. Es war das schwerste Unwetter nach der Besiedlung des Landes durch die europäischen Siedler.
14. März 1841
Auckland wird, ein Jahr nach Gründung der Ortschaft, zur Hauptstadt Neuseelands erklärt.
1. April 1938
Verabschiedung des "Social Security Act": Künftig werden die Sozialleistungen Neuseelands (u.a. Alters-, Arbeitslosen- und Kindergeld) aus einem allgemeinen Fonds bestritten.
05) Kurz angesurft Le Race
Am 6. April ist es wierder soweit. Dann startet das populäre Radrennen auf der Südinsel über 100 Kilometer von Christchurch nach Akaroa. Hierbei steht aber weniger der sportliche Erfolg als Spass und gute Laune im Vordergrund. Kostüme (!) sind ausdrücklich erwünscht.
Wer das Ziel erreicht, erhält als Belohnung und zur Stärkung eine Flasche französischen Wein und ein Baguette!
Bon chance: http://www.lerace.co.nz/
New Zealand Alpine Club
Der neuseeländische Alpenverein wurde im Jahre 1891 gegründet und hat sich das Ziel gesetzt, die Berge und Gletscher als Erholungsraum nachhaltig zu sichern, die natürlichen Ressourcen zu schonen und naturverträgliches Bergsteigen in all seinen Ausprägungen zu fördern.
Die Internetseiten des New Zealand Alpine Club bieten viele Infos und eindrucksvolle Bilder der Bergwelt Neuseelands:
http://www.nzalpine.org.nz/
06) Stadtportrait: Te Anau Te Anau ist ein kleines Städtchen mit etwa 3000 Einwohnern, die überwiegend vom Tourismus leben.
Was diesen Ort im Südwesten der Südinsel weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat, ist die besondere geografische Lage. Te Anau ist das Tor zum weltberühmten Fiordland Nationalpark, der von der UNESCO zum Naturerbe der Welt erklärt wurde.
06) Unser Buchtip: Neuseeland Reiseführer und Tourenplaner Der Reisführer bietet für die Reiseplanung sehr nützliche Routenvorschläge, die optimal in Tagesetappen zusammengefasst sind.
Es läßt sich somit leicht die eigene Route nach den Vorgaben zusammenstellen, da sowohl km als auch Zeitangeben vorgegeben werden. Nützlich sind auch die Tipps für zusätzliche Ziele, so dass eine individuelle Zusammenstellung trotz der vorgegebenen Routen immer möglich ist.
Diesen Reiseführer kann man ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Der relativ hohe Anschaffungspreis wird durch die hervorragende Qualität relativiert.