Hallo und herzlich willkommen bei unserem ersten Newsletter des Jahres 2002.
Auch in Zukunft werden wir in gewohnter Weise aktuelle Tipps und Informationen recherchieren und über das Geschehen am anderen Ende der Erde berichten. Für jede Anregung Ihrerseits werden wir dankbar sein und wünschen gute Unterhaltung bei der Lektüre dieses Newsletters.
01) Neuseeland - mehr als Nord- und Südinsel Das Staatsgebiet Neuseelands umfasst weit mehr als nur die beiden Hauptinseln.
So hat Neuseeland drei Außengebiete mit innerer Autonomie:
- die Cook-Inseln (etwa 3.500 km nordöstlich von Neuseeland)
- Niue (etwa 920 km westlich der Cook-Inseln) und
- die drei Atolle von Tokelau (ca. 960 km nordwestlich von Niue)
Nur allzu gern entließe Neuseeland seine Schutzgebiete in die volle Souveränität, doch deren wirtschaftliche Schwaeche läßt diesen Schritt nicht zu. So wird Neuseeland für diese Gebiete auf absehbare Zeit verantwortlich bleiben.
Dazu kommen noch eine Reihe weiterer kleinerer Inseln, etwa die Kermadec-Inseln (nordöstlich von Neuseeland), die Campbell- und Bounty-Inseln (südlich von Neuseeland) oder die Chatham-Inseln (östlich von Neuseeland).
Eine besondere Stellung nimmt die Ross Dependency ein. Die Ross Dependency, ein Hoheitsgebiet in der Antarktis, umfaßt die riesige Fläche von etwa 750.000 qkm, davon sind 415.000 qkm Landfläche und 335.000 qkm Schelfeis. Zum Vergleich: die Fläche der Bundesrepublik Deutschland beträgt nur 355.000 qkm.
Die aktive Beteiligung Neuseelands an der Erforschung der Antarktis begann Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Teilnahme an britischen und australischen Expeditionen, deren Ausgangspunkt u.a. die Häfen der Südinsel (Lyttelton, Chalmers) waren. 1923 erfolgte die Errichtung der Ross Dependency, die aus rein verwaltungstechnischen Gründen der Regierung von Neuseeland unterstellt wurde. Neuseeland unterhält dort heute einige wissenschaftliche Forschungsstationen.
Weitere Informationen: http://www.antarctica.ac.nz/
02) Neue Jobsuchmaschine für Immigranten Die Neuseeländische Regierung hat Anfang Januar eine neue Jobsuchmaschine speziell für Einwanderer und deren Bedürfnisse ins Internet gestellt.
Das Projekt "Newkiwis" wird von der Handelskammer in Auckland betreut, der NZ Immigration Service steht ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.
Der Service ist kostenlos, es fallen keinerlei Gebühren für die Registrierung, die Eingabe eines Profils oder die Suche nach einem Stellenangebot an. Zusätzlich werden auf den Seiten jede Menge nützlicher Tipps, Links und verschiedene Ratgeber angeboten.
Damit geht Neuseeland mal wieder in Fragen der Immigration und Integration mit innovativen Schritten voraus...
03) Bezahlen - aber wie? Diese Frage stellt sich immer wieder wenn es auf Reisen geht.
Für Neuseeland gibt es verschiedene Zahlungsmöglichkeiten, die einfachste und vor allem preisgünstigste ist sicherlich die gute alte EC-Karte. Fast alle Geldautomaten akzeptieren diese.
Die Gebühr ist viel niedriger als bei z.B. Kreditkarten, verrechnet wird zum jeweiligen Tageskurs und es fallen keine Zusatzkosten wie bei den Reiseschecks für den Umtausch am Bankschalter an.
Alternativ können Sie auch mit der Kreditkarte bezahlen. Supermärkte und andere Geschäfte haben manchmal ein Mindestlimit für den Einkauf (etwa 20 NZ$), aber ansonsten werden sie überall auch bei kleineren Beträgen akzeptiert.
04) Neuseeland bei Uno-Truppe für Afghanistan Vor wenigen Tagen sind die ersten deutschen Soldaten nach Afghanistan aufgebrochen um die Internationale Schutztruppe (Isaf) zu verstärken.
Auch Neuseeland wird ein Kontingent entsenden und ist während der ersten Phase des Einsatzes unter den insgesamt 17 teilnehmenden Staaten das einzige nichteuropäische Land.
05) Kalenderblatt 1852
Vor 150 Jahren erlangte Neuseeland durch den "Second New Zealand Constitution Act" weitgehende Selbstverwaltung auf föderativer Grundlage. Das Repräsentantenhaus entsteht. Der Einfluß Englands schwindet.
03.02.1931
Neuseeland erlebt eine seiner schlimmsten Naturkatastrofen. Ein Erdbeben richtet im Osten der Nordinsel (Hawke Bay) große Schäden an, besonders stark betroffen sind die Städte Napier und Hastings. Es kommen 256 Menschen ums Leben.
1992
Vor zehn Jahren reisen erstenmals mehr als eine Million ausländischen Besucher nach Neuseeland. Der Tourismus avanciert damit zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige, seit 1993 ist er der wichtigste Devisenbringer.
06) Kurz angesurft Wer schon einmal in Neuseeland war, kennt sie vielleicht - die Fahrzeuge der Marke Holden.
Holden...???
Hinter der hierzulande gänzlich unbekannten Marke verbirgt sich der weltgrößte Automobilkonzern General Motors.
General Motors New Zealand Limited (1994 umbenannt in Holden New Zealand Limited) wurde im Januar 1926 gegründet. Bei Petone, in Wellingtons Hutt Valley entstand die erste Fabrikationsstätte. Bis dahin mußten alle Fahrzeuge direkt aus den USA importiert werden.
Am 31. August 1926 wurde das erste Automobilwerk in Neuseeland eröffnet und das erste in Neuseeland gebaute Fahrzeug lief vom Band - ein Chevrolet Sedan. Im April 1927 wurde das 1000. Fahrzeug ausgeliefert.
Auf der Holden-Homepage können Sie sich die teilweise exotischen Modelle einmal näher ansehen:
http://www.holden.co.nz/
07) Stadtportrait: Tauranga Tauranga, gelegen an der Ostküste der Nordinsel, ist das regionale Zentrum der Region Bay of Plenty und ein sehr beliebter Ferienort.
Nach Einwohnern gerechnet ist es die zehntgrößte Stadt Neuseelands, hier leben etwa 92.000 Einwohner.
Bedingt durch das milde und sonnige Klima ist die Gegend eines der wichtigsten Anbaugebiete für Zitrus- und Kiwifrüchte. Hier befindet sich auch Neuseelands größter Export-Seehafen für Papier, Früchte und Holz.
08) Unser Buchtip: Lonely Planet: New Zealand An besonders unternehmungslustige Individualreisende richtet sich dieser Reiseführer in englischer Sprache. Keine Angst - wer die Grundzüge der englischen Sprache beherrscht, wird mit diesem Buch klarkommen und seine Freude haben.
Die Informationsfülle scheint unerschöpflich. Die Highlights zu Beginn jedes Abschnitts helfen bei der ersten Orientierung. Sie versuchen dem Reisenden aufzuzeigen, was er in einer bestimmten Region auf keinen Fall verpassen sollte.
Der Reiseführer Lonely Planet kann durchaus als das Standardwerk für erlebnishungrige Neuseeland-Urlauber bezeichnet werden.