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 Newsletter vom 06.07.2001

Hallo und guten Tag,

neben den einzigartigen Naturschätzen, für die Neuseeland bekannt ist, gibt es auch etliche Zeugnisse einer hoch entwickelten polynesischen Kultur.

Wir möchten Ihnen von den auch heute noch nicht genau geklärten Anfängen der neuseeländischen Besiedlung, der Kunst, der Kultur und den Rieten der Maori (erste Siedler) berichten und wünschen gute Unterhaltung bei der Lektüre dieses Newsletters.

Ihr new-z.net-Team

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INHALT +++ INHALT +++ INHALT +++ INHALT

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
01) Tu-matauenga - Wie alles begann...
02) Die Anfänge der Besiedlung
03) Hongi
04) Kalenderblatt
05) Kurz angesurft
06) Stadtportrait: Christchurch
07) Unser Buchtip: Marco Polo, Neuseeland

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01) Tu-matauenga - Wie alles begann...
Der Sage nach war Tu-matauenga direkter Nachfahre der Götter. Seine Söhne waren ungestüm und schwer zu zügeln. Deshalb lernte er ihnen die Jagd und das Fischen, um so ihre Kühnheit zu bändigen.

Viele Jahre später ging einer von ihnen, Maui genannt, mit seinen Brüdern auf eine gewagte Kanufahrt in die Südsee, da die Seen und Fluesse fuer sie zum Fischen keine Herausforderung mehr darstellten.

Als er auf hoher See einen Fisch fangen wollte, nahm Maui den Unterkiefer seiner Großmutter, bestrich ihn mit seinem eigenen Blut und warf ihn, an eine Schnur gebunden, ins Wasser. Bald darauf biss ein gewaltiger Stachelrochen an. Als der riesige Fisch auftauchte, riss er das kleine Kanu mit sich hoch in die Luft.

Auf diese Weise entstand der bekanntesten überlieferten Maori-Legende nach die wie ein Rochen geformte Nordinsel Neuseelands. Die Südinsel ist das fortgetriebene Kanu von Maui, der bei dieser Unternehmung ertrank.

Die Nordinsel wird auch heute noch von den Maori "Te ika a Maui" (der Fisch des Maui) und die Südinsel "Te Wahi o Maui" ( Mauis Kanu) genannt.

Hier erfahren Sie mehr über die Ursprünge und Sagen der Maori:
http://maori.com/
http://www.maori.org.nz/

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02) Die Anfänge der Besiedlung
Was die Anfänge der Besiedlung Neuseelands betrifft, ist auch heute noch vieles Spekulation und Vermutung, besonders was die Herkunft der ersten Siedler und die genaue zeitliche Einordnung angeht.

Fest steht jedoch, dass Einwohner des polynesischen Raumes schon im 7. Jahrhundert Meister des Schiffsbaus und in der Navigation waren. Sie konnten bereits weit entfernt gelegene Ziele ansteuern.

Was die Herkunft dieser Menschen angeht spalten sich die Meinungen. Heute wird angenommen, dass sie aus dem ostpolynesischen Raum stammten. Sie werden Moa-Jäger genannt, da sie sich auf die Jagd des einst in Neuseeland heimischen Moas, einem großen Laufvogel, spezialisiert haben. Als jedoch die Moapopulation drastisch sank, erlosch die Kultur und ein kultureller Wandel vollzog sich. Die Menschen wanderten aus oder suchten eine neue Existenzgrundlage. Aber auch dieses ist nur eine Vermutung, erklärt sie doch das scheinbar plötzliche Verschwinden dieser Kultur.

Der erste Maori war nach Überlieferungen Kupe, der von Hawaiki, das in etwa dem heutigen polynesischen Raum entspricht, zwischen 925 und 950 n.Chr. losfuhr und bei seiner Rückkehr begeistert von einem großen nebligen Land und den Moa berichtete.

Ende des 13. Jahrhunderts setzte eine grosse Völkerbewegung nach "Aotearoa", dem Land der großen weißen Wolke, wie es die Maori aufgrund der oft mit dichten Wolken überzogenen Gebirgskämme nannten, ein.

Dieses muß selbst für die erfahrenen Seeleute der Maori ein gewagtes Unterfangen gewesen sein, da eine Entfernung von ca. 3000 Kilometern zurückzulegen war.

Nachdem sie mit ihren Booten die Nordinsel erreichten, begannen sie die Besiedlung und sie vermischten sich mit den verbliebenen Moa-Jägern. Sie sind Ursprung der Maori, wie man sie heute kennt. Etwa Mitte des 15. Jahrhunderts kamen die letzten Hawaikianer und die Verbindung zur Heimat riss aus ungeklärten Gründen ab.

Mehr Spekulationen:
http://news.bbc.co.uk/hi/english/world/asia-pacific/newsid_148000/148892.stm

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03) Hongi
Der Hongi ist die traditionelle Begrüssung der Maori.

Hierbei drücken (nicht Reiben!) sie gleichzeitig zweimal leicht ihre Nasen bei gesenktem Blick aneinander, wobei sie einen tiefen "mmm-mmm"-Laut von sich geben. Das Wort Hongi bedeutet übersetzt riechen.

Der Maori-Begrüssungsformel "Kia Ora" (übersetzt etwa: Mögest Du gesund bleiben) hat bei allen Teilen der neuseeländischen Bevölkerung Verbreitung gefunden und wird besonders gern bei der Ankunft von Reisenden verwendet. Auf "Kia Ora" kann man dieselbe Formel einfach erwidern.
Lesen Sie mehr über die Rieten der Maori:
http://maori.culture.co.nz/
http://www.maoriculture.co.nz/

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04) Kalenderblatt
28. Juni 1918
Alexander Turnball Library der Öffentlichkeit übergeben
Benannt nach Alexander Horsburgh Turnbull, einem wohlhabenden Kaufmann aus Wellington, der mehr als 55.000 Dokumente, Fotografien, Zeichnungen und Objekte der neuseeländischen Geschichte sammelte.
Heute ist die Alexander Turnbull Library ein bedeutender Teil der neuseeländischen Nationalbibliothek.

Juli 1861
Am Waikaka River in der Provinz Otago wird Gold gefunden
Damit beginnt ein etwa 30jähriger Goldrausch, der viele Menschen in diese Region zieht. Noch heute sind die alten Goldminen, Maschinen und historischen Stätten zu besichtigen.

Weitere Informationen zur Geschichte Neuseelands:
http://www.new-z.net/neuseeland/info/geschichte.htm

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05) Kurz angesurft
Bierbrauer in Neuseeland
Eines der beliebtesten Getränke der Neuseeländer ist ein gut gekühltes Bier. So verwundert es nicht, dass es viele Brauereien gibt.

Diese tragen teilweise recht eigenartige Namen, wie z.B. "Cock and Bull", "Pink Elephant Brewery" oder "Sunshine Brewery", welche ein Bier mit Schokoladen- und Kaffeenote im Angebot hat...
Mehr erfrischende Links:
http://www.brewing.co.nz/

Te Papa - The New Zealand Museum

Das hochmoderne Museum in Wellington vereint die Geschichte, Kunst und Moderne Neuseelands unter einem Dach. Viele interaktive Erfahrungen machen einen Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Nicht nur einfach ein Museum - sondern eine Institution:
http://www.tepapa.govt.nz/

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06) Stadtportrait: Christchurch
In Christchurch, der Metropole der Südinsel, herrscht ein ganz besonderes Flair.

Die Stadt ist geprägt durch die britischen Einwanderer, hier befinden sich einige der eindruckvollsten Bauwerke der neuseeländischen Kolonialarchitektur.
Die Christchurch Botanic Gardens sind eine der Attraktionen und gaben der Stadt den Beinamen "Garden City".

Lesen Sie mehr über die "Gartenstadt":
http://www.new-z.net/neuseeland/reisen/christchurch.htm

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07) Unser Buchtip: Marco Polo, Neuseeland
Reisen mit Insider-Tipps. Das verspricht die aktualisierte Ausgabe des Marco Polo Neuseeland-Guide. Zusätzlich enthält diese jetzt einen Reiseatlas mit ausführlichem Kartenmaterial.

Taschenbuch - 120 Seiten - Bruni Gebauer, Stefan Huy
Preis: 7,56 €
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