01) Air New Zealand bestellt 5 Weine aus der Marlborough Region Fünf Weine aus der Marlborough Region wurden ausgewählt, um künftig bei weltweiten Air New Zealand-Flügen ausgeschenkt zu werden.
Jackson Estate Sauvignon Blanc 2004, Lawson’s Dry Hills Sauvignon Blanc 2004 und Saint Clair Marlborough Sauvignon Blanc 2004 werden in der Business-Klasse angeboten, ein Sauvignon Blanc 2004 und ein ungeeichter Chardonnay 2004 von Spy Valley’s wurden für die Economy-Klasse ausgewählt.
Air New Zealand-Manager Alistair Dunlop bemerkte, dass inländische Winzereien eine zunehmende Markenwiedererkennung infolge Weinverkostung auf einem Langstreckenflug festgestellt haben.
Passagiere, denen eine ausgesuchte Weinauswahl auf ihrem 12-Stunden Flug gereicht wurden, suchten auch im Inland danach und steigerten so den Absatz.
Air New Zealand ist der größte Abnehmer neuseeländischer Weine, sagte Ralph Norris, Air New Zealand-Vorstand in Blenheim, anläßlich eines Galadinners bei dem neuseeländische Weine prämiert wurden. Weiterhin sagte er: „Wir beziehen fast 1 Mio. Flaschen Wein pro Jahr. 55% davon stammen aus der Marlborough Region.“
Er äußerte im weiteren, dass Wein ein anderes Aroma annimmt und anders schmeckt in 10.000 Meter Höhe, als am Boden im Restaurant. Der Höhendruck wirkt sich definitiv auf das Geschmacksempfinden aus. Man sollte deshalb einen Wein auswählen, der ein ausgeprägtes Aroma besitzt, um einen vollmundigen Geschmack zu erzielen.
02) Neuseeländerin stillt Welpe mit Muttermilch Auf ungewöhnliche Weise verwertet die Neuseeländerin Kura Tumanako ihre überschüssige Muttermilch. Nachdem ihre kleine Tochter auf Fläschchennahrung umgestiegen ist, stillt die junge Hausfrau nun ihr kleines Hundebaby.
"Ich wollte die Milch nicht verschwenden, deswegen gebe ich sie der Welpe", sagte die Frau. Gewisse Unterschiede habe sie durchaus feststellen können: "Er trinkt mehr als das Baby. Es tut nicht weh, aber es kitzelt ein bisschen." Neben ihrer Nahrung haben Hund und Baby noch etwas gemein: sie tragen beide den Namen Honey.
Mit Skepsis reagierten Experten auf die Nachricht. Der Sprecher einer neuseeländischen Tierschutzgruppe sagte der Zeitung, der junge Staffordshire-Bullterrier könne möglicherweise Verhaltensstörungen davontragen. Eine Mütterorganisation, die für das Stillen von Babys wirbt, enthielt sich eines Kommentars. Das Stillen von Hunden liege "außerhalb ihres Fachgebiets", erklärte sie auf Anfrage.
03) Polizei ändert ihre Taktik Die Polizei in Neuseeland hat ihre Taktik geändert, um einen neuen Trend unter alkoholisierten Autofahrer einzudämmen.
Demnach glauben viele Autofahrer nach Alkoholgenuss, je später in der Nacht sie unterwegs sind, desto geringer sind die Chancen erwischt zu werden. Die Stunden zwischen 3.00 Uhr und 8.00 Uhr morgens an Wochenenden bilden auf Neuseelands Straßen ein erhöhtes Risiko, einem Trunkenbold am Steuer zu begegnen.
Doch die Polizei hat sich darauf eingestellt und ihre Straßenkontrollen an allen wichtigen Schnellstraßen-Zufahrten um diese Zeit errichtet. Die Kontrollen dauern mitunter bis 8.00 oder 9.00 Uhr am Sonntagmorgen.
04) Kurzfilm gewinnt den Großen Preis beim Los Angeles Festival Der neuseeländische Filmemacher Taika Waititi hat mit seinem Kurzfilm "Two Cars, One Night" den von der Grand Jury ausgesetzten Großen Preis für den besten internationalen Kurzfilm bei der AFI Los Angeles gewonnen.
Der Film handelt von 2 Jugendlichen, die sich auf einem Parkplatz einer Dorfkneipe kennenlernen und ineinander verlieben.
Seit der Premiere beim Sundance Filmfestival hat der Film "Two Cars, One Night" ebenso Preise beim Aspen Shorfest (bestes Drama), beim Berliner Filmfestival Panorama (bester Kurzfilm), und beim Internationalen Filmfestival in Melbourne (bester Fiction-Kurzfilm) gewonnen.
05) Rätselhaftes Walsterben auch in Neuseeland Experten stehen vor einem Raetsel: Nach dem Massensterben von Walen und Delfinen in Australien sind nun auch in Neuseeland mehr als 50 Grindwale an Land verendet.
Die Meeressäuger sind in einer abgelegenen Gegend der Nordinsel gestrandet und gestorben. Seite an Seite liegen 55 graue Riesen am Opoutere-Strand wie polierter Granit, feucht schimmernd und tot.
Für die Tiere kam jede Hilfe zu spät; 20 ebenfalls gestrande Artgenossen hatten Freiwillige in einer verzweifelten Aktion noch ins Meer zurückgebringen können.
Nur Tage zuvor waren im Süden Australiens rund 120 Grindwale und Delfine gestrandet und verendet, nun wiederholt sich das Drama in Neuseeland. Experten rätseln wieder einmal, was die Tiere in den Tod trieb.
"Sie waren enormem Stress ausgesetzt, weil sie zwölf Stunden nicht im Wasser waren", sagte Rob Chappell vom neuseeländischen Umweltschutzministerium (DOC).
Für drei besonders schwache Wale hielten Helfer Nachtwache und besprengten sie mit Wasser. Am Morgen hatten sich zwei von ihnen ausreichend erholt, um davonzuschwimmen. Den letzten Wal aber mussten die Behörden schließlich einschläfern lassen.
Experten können nur mutmaßen, was die Grindwale in die lebensgefährliche Lage brachte. Es sei nicht ungewöhnlich, dass Wale schon einmal die Orientierung verlieren, sagte DOC-Walexperte Rob Suisted.
Helfern und Behördenmitarbeitern blieb am Dienstag nur noch, die 55 verendeten Wale zu begraben. Ein Stammesältester aus einer nahen Siedlung der Maori-Ureinwohner, die die Tiere als heilig verehren, segnete die Kadaver, bevor Traktoren sie in gewaltige Gruben in den Dünen zogen. Dem Brauch der Maori folgend, wurden die Wale mit der Schnauze zum Meer begraben.
06) Unser Buchtipp: Tourplaner Neuseeland Die Reise führt von Auckland in den Norden der Nordinsel und anschließend auf die Südinsel. Nach den Fjorden der Westküste geht es über Queenstown nach Dunedin und Christchurch.
Der Tourplaner ist für die Vorbereitung des Urlaubes ebenso geeignet wie für die Planung der Ausflüge, Nachlesen von Einzelheiten oder eben das Nacherleben des Urlaubes.
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