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 Newsletter vom 01.09.2004

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INHALT +++ INHALT +++ INHALT +++ INHALT

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
01) Weiche Landung fuer die Wirtschaft Neuseelands
02) Schnee, Eis und Ueberschwemmungen
03) Neuseeland’s Golden-Girls & Boys der Olympischen Spiele
04) Unser Buch-Tipp: World Mapping Project Neuseeland

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01) Weiche Landung für die Wirtschaft Neuseelands
In der ersten Jahreshälfte 2004 ist die Wirtschaft in Neuseeland weiter gewachsen. Dabei gab es starke regionale Unterschiede.

So stieg sie in den Städten im Schnitt lediglich um 0,2 Prozent, in ländlichen Gebieten waren es hingegen 0,9 Prozent. Zwölf der 14 Regionen Neuseelands (außer Otago und Hawkes Bay) konnten ein Wirtschaftswachstum verzeichnen.

Gisborne führt die Statistik mit einer Zunahme von 2,5 Prozent an, gefolgt von Manawatu und Wanganui (jeweils 1,8 Prozent).

Weniger Wachstum gab es in Wellington (0,1 Prozent). Die Region Westküste ist der Spitzenreiter mit 5,6 Prozent. Das Gebiet verdankt die stärksten Zugewinne dem Einzelhandel und den vielen Neuzulassungen bei Traktoren(!).

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02) Schnee, Eis und Überschwemmungen
Schnee und Eis legte den Verkehr auf dem südlichen Teil der Südinsel Mitte August in weiten Teilen lahm.

Die nördliche Autobahnzufahrt nach Dunedin und Three Mile Hill war gesperrt. Weite Teile des Stadtgebietes waren vereist, die Polizei riet Autofahrern und Fußgängern zu äußerster Vorsicht.

Bis zu 10 Lastwagen stecken überhalb der Stadt auf dem Highway 1 fest, die Straßenbedingungen ließen kein Weiterkommen zu. Ein Grund hierfür: In Neuseeland gibt es keine "Winterreifen", alle Fahrzeuge haben das ganze Jahr über das gleiche Reifenprofil. Wer bei Schnee und Eis (was im Flachland relativ selten im Winter vorkommt) keine Schneeketten dabei hat, steckt fest.

Als es in Christchurch am 14. August geschneit hat, wurden für zwei Tage einige Schulen geschlossen, weil die Heizungssysteme versagten.

Der Schnee hatte aber auch etwas positives: Er hat der Polizei in Dunedin geholfen, die Fußabdrücke eines Diebes zu verfolgen, der über Nacht in ein städtisches Gebäude eingebrach.

Auf der Nordinsel hatten extreme Regenfälle erneut viel Schaden angerichtet. Nördlich von Wellington, wo die Bewohner gerade erst nach den Überschwemmungen im Februar wieder in Ihre Häuser einziehen konnten, mussten erneut evakuiert werden. Viele Farmer stehen vor dem finaziellen Ruin, sie haben Land und Vieh verloren.

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03) Neuseeland’s Golden-Girls & Boys der Olympischen Spiele
Eine erschöpfte aber überglückliche Sarah Ulmer war im Fernsehen zu bewundern, nachdem sie in Weltrekordzeit die Goldmedallie bei den Bahnradwettbewerben in Athen gewonnen hatte.

Sie war völlig sprachlos, als sie die vielen Neuseeländer im Velodrom sah, die für sie jubelten. Ulmer sagte, dass es auf der Zuschauertribüne soviele Neuseeländische und Silver Fern Flaggen gab, dass sie ihre Eltern erst gar nicht finden konnte.

Die Neuseeländerin hat im Finale erneut ihren eigenen Weltrekord in der Einzelverfolgung um zwei Sekunden, auf jetzt 3 Minuten 24,537 Sekunden, verbessert. Sie war beinahe drei Sekunden schneller als ihre Gegnerin Katie Mactier aus Australien, die in der Vorrunde den Weltrekord gebrochen hatte. Dieser Ruhm stand ihr aber nur kurze Zeit zu, bereits eine Minute später hatte Sarah Ulmer die neue Weltrekordzeit gesetz.

Die Medaille von Ulmer war das zweite Gold für Neuseeland bei den Olympischen Spielen. Zuvor hatten die Zwillinge Caroline und Georgina Evers-Swindell Gold im Rudern gewonnen.

Der Neuseeländer Hamisch Carter hat den olympischen Triathlon gewonnen. Nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen holte er in 1:51:07,73 Stunden Gold vor seinem Landsmann Bevan Docherty, der einen Rückstand von 7,87 Sekunden hatte.

Insgesamt konnte das neuseeländische Olympiateam fünf Medaillen (3x Gold, 2x Silber) gewinnen und belegte den 24 Platz im Medaillenspiegel.

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04) Unser Buchtip: Geo Special Neuseeland
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