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 Newsletter vom 01.09.2003

Hallo und herzlich willkommen bei unserem Neuseeland-Newsletter.

wir haben für Sie wieder aktuelle Themen recherchiert und interessante Informationen gesammelt. Sollten Sie noch Fragen zu den verschiedenen Themen haben, nehmen doch einfach Kontakt mit uns auf.
Ihr new-z.net-Team

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INHALT +++ INHALT +++ INHALT +++ INHALT

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
01) Rugby World Cup 2003
02) NZ-Economy: Facts & Figures
03) Nationalparks Neuseelands: Tai Poutini Nationalpark
04) Kurz angesurft
05) Unser Buch-Tipp: Auswandern. Nix wie weg!

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01) Rugby World Cup 2003
In knapp einem Monat ist es soweit. Dann beginnen in Australien die fünften Rugby-Weltmeisterschaften. Zu den Titelfavoriten zählen in diesem Jahr die All Blacks, das neuseeländische Rugby-Team.

Vom 10. Oktober bis zum 22. November treten die 20 weltbesten Rugby-Teams gegeneinander an. In 4 Pools (Gruppen) spielen die Mannschaften jeweils jeder gegen jeden. Die Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die Halbfinals.

Die All Blacks treten voraussichtlich mit folgenden Spielern an:
Aus Auckland: Malili Muliaina, Doug Howlett, Joe Rokocoko, Carlos Spencer, Daniel Braid, Kees Meeuws, Steve Devine, Ali Williams, Keven Mealamu.
Aus Canterbury: Reuben Thorne (Captain), Leon MacDonald, Ben Blair, Caleb Ralph, Aaron Mauger, Daniel Carter, Justin Marshall, Richard McCaw, Brad Thorn, Chris Jack, Greg Somerville, Dave Hewett, Mark Hammett, Corey Flynn.
Aus Wellington: Tana Umaga (vice Captain), Ma’a Nonu, Rodney So’oialo, Jerry Collins.
Aus Otago: Byron Kelleher, Carl Hoeft und aus Waikato Marty Holah.

Die Auslosung hat für die Neuseeländer folgenden Vorrunden-Spielplan ergeben:
- am 11. Oktober in Melbourne gegen Italien
- am 17. Oktober in Melbourne gegen Kanada
- am 24. Oktober in Brisbane gegen Tonga
- am 02. November in Sydney gegen Wales

Das grosse WM-Finale findet am 22. November in Sydney statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Australian Rugby Union.

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02) NZ-Economy: Facts & Figures
Die starke Einwanderung in den letzten Jahren hat der neuseeländischen Bauindustrie zu einem kräftigen Boom verholfen.

Die meisten Indikatoren weisen zwar darauf hin, dass sich der Wirtschaftsgang etwas verlangsamen wird. Die Bauindustrie jedoch läuft noch immer auf Hochtouren. Der Durchschnittspreis eines Eigenheims hat über das Jahr um fast 12% angezogen. Die seit 130 Jahren stärkste Einwanderungswelle hat einen Bauboom ausgelöst und mitgeholfen, dass das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 3,6% erreichte.

Die jüngste Zinssenkung wird die Bauindustrie zwar weiterhin stützen, doch ist die Zahl der Einwanderer im Juni auf 3100 zurückgegangen. In den vergangenen zwölf Monaten hatte sie monatlich durchschnittlich 3500 Personen betragen. Über das Jahr bis Ende Juni ist die Nettoeinwanderung auf 42.500 gestiegen, was einem Bevölkerungswachstum von 1,1% entspricht. Allgemein wird mit einer Verlangsamung der Immigration gerechnet, weil sich in den kommenden Monaten neue, schärfere Visumsvorschriften auswirken werden.

Weitere Wirtschaftsnachrichten in kürze:

Der starke Dollar, die weltweit schwache Nachfrage und die Lungenkrankheit SARS haben den Exportsektor, darunter die Landwirtschaft und den Tourismus, schwer getroffen.

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,1% zurückgegangen.

Die Verschuldung der Landwirte ist über das Jahr von 12 Mrd. NZ$ auf 18 Mrd. NZ$ gestiegen und dürfte in diesem Jahr noch um weitere 10% anziehen. Dies ist vorwiegend auf Investitionen in Land und Vieh zurückzuführen. Der Durchschnittspreis einer Farm hat sich im Mai 2002 auf 643.750 NZ$ belaufen, ein Jahr später betrug er 750.000 NZ$.

Neuseelands Regierung hat scheinbar Mühe, in der Bevölkerung das Bewusstsein durchzusetzen, dass das Land mehr Unternehmer braucht. Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage war nur 1% der Befragten der Meinung, dass die Förderung des Handels eines der wichtigsten Elemente einer Wirtschaftspolitik darstellt. 42% fanden, dass die Unternehmenswelt eher langweilig sei. Unter diesen Umständen erstaunt es nicht, dass Neuseeland derzeit keine richtige Unternehmenskultur hat. Wie sehr Neuseelaender das Risiko scheuen, geht auch daraus hervor, dass gerade 3% des Vermögens in Aktien angelegt werden.

Seit geraumer Zeit ist eine wachsende Abneigung gegen australische Unternehmen zu beobachten, die zunehmend neuseeländische Firmen aufkaufen. Viele Tageszeitungen werden bereits vom großen Nachbarn kontrolliert, Qantas möchte einen seinen Anteil an Air New Zealand erweitern, und das australische Transportunternehmen Toll Holdings hofft auf die Übernahme des Eisenbahnunternehmens Tranz Rail. Australischen Banken sind schon lange präsent, und es ist nicht auszuschliessen, dass demnächst die National Bank of New Zealand ebenfalls in australische Hände fallen wird. In Neuseeland wird bereits von der "wirtschaftlichen Kolonisation" des Landes durch Australien gesprochen.

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03) Nationalparks Neuseelands: Tai Poutini Nationalpark
Wie kaum eine andere Gegend Neuseelands ist das knapp 127.000 Hektar große Gebiet des Tai Poutini (Westland) Nationalparks geprägt von Landschaftlichen Gegensätzen.

Er erstreckt sich von den Gipfeln der Southern Alps hin zu den einsamen Buchten der West Coast, von kilometerlangen Sandstränden bis hin zu meterdicken Gletschern und schneebedeckten Gipfeln. Zwischen diesen beiden geografischen Extremen liegt ein etwa 20 Kilometer breiter Streifen ursprünglichen Regenwaldes.

Die kleinen Ortschaften Fox Glacier und Franz Josef sind Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Nationalpark.

Weitere Informationen zum Tai Poutini Nationalpark:
http://www.new-z.net/neuseeland/reisen/tai_poutini.htm

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04) Kurz angesurft
Stadtpläne online
Die Internetseiten von "WISES" haben wir bereits in einer vorherigen Ausgabe unseres Newsletters vorgestellt. Eine Aktualisierung mit neunen interessanten Features hat uns jedoch veranlasst, diese Site nochmals vorzustellen.

Auch wenn der Aufbau der Karten bisweilen etwas langsam ist, die sehr detailierten Stadtpläne sind für die Recherche und Reiseplanung sehr empfehlenswert: http://wises.co.nz/
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Zahlen, Daten, Fakten
Die Website "Nationmaster" ist eine Fundgrube für Neugierige und Statistikfans. So erfährt man etwa, dass im Jahr 2000 genau 21.992 Kfz-Einbrüche und Diebstähle begangen wurden. Oder das sich der Energiebedarf der Neuseeländer im Jahr 2000 auf 35.823 Milliarden Kilowattstunden belief.

Diese und viele weitere Statistiken finden Sie auf der Website:
http://www.nationmaster.com/country/nz

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06) Unser Buchtipp: Auswandern. Nix wie weg!
Etwa 1.5 Millionen Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fassen Jahr für Jahr den Entschluss, der alten Heimat den Rücken zu kehren. Für viele bleibt das zwar nur ein "Traum vom neuen Leben", aber etwa eine Million packen dann doch Koffer und Container, um fernab von Alltagsfrust, Behoerdenwillkür und Steuerverdruss in der Fremde ein neues Leben zu beginnen.

Peter Thul's Buch gibt wichtige Hilfen, damit der einschneidende Lebenswechsel nicht zum "Sprung ins kalte Wasser" wird. Insidertipps aus den beliebtesten Einwanderungsländern der Welt, authentische Berichte von Gescheiterten und jenen, die ihr Glück fanden, Fakten, Daten, Adressen und alles, was Ihnen helfen kann, ohne Reue und finanzielle Risiken auszuwandern sind das Anliegen dieses Buches – eine echte Hilfe für Ihren Neustart!

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