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 Newsletter vom 01.08.2003

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INHALT +++ INHALT +++ INHALT +++ INHALT

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
01) Neuseelands Farmer sollen "Blähungs-Steuer" zahlen
02) Einwanderung nach Neuseeland erschwert
03) Nationalparks Neuseelands: Mount Aspiring Nationalpark
04) Kurz angesurft
05) Unser Buch-Tipp: Ein Schuljahr in Neuseeland

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01) Neuseelands Farmer sollen "Blähungs-Steuer" zahlen
Verärgerte Landwirte schickten etwa 20 mit Dung gefüllte Pakete an das neuseeländische Parlament in Wellington. Sie bringen damit ihren Protest gegen eine geplante Steuer auf den Methangas-Ausstoss ihres Viehs zum Ausdruck.

Die im Volksmund nur "Blähungs-Steuer" genannte Abgabe soll laut Regierung die Forschung zur Reduzierung des Methans finanzieren, das mehr als 50% der in Neuseeland entstehenden Treibhausgase ausmacht. 350 Liter Methan und 1500 Liter Kohlendioxid produziert beispielsweise eine Kuh pro Tag. Auf jeden Farmer kämen somit im Schnitt Mehrkosten von 300 Neuseeländischen Dollar (ca. 157 €) im Jahr zu.

Landwirtschaftsminister Jim Sutton zeigte sich nach der Aktion "Raise a Stink" (Stunk machen) der Bauern verärgert. Die beteiligten Landwirte seien zitat "Clowns, die bei einem solchen Schwachsinn mitmachen". Es wäre nicht gerecht, wenn alle Bürger für die Methan-Forschung zahlen müssten, die Hauptverursacher hingegen verschont blieben.
Die Bauern hingegen halten das Ganze für einen schlechten Scherz.

Betroffen ist auch die Post, die nun mit allen Mitteln versucht, die Absender der Pakete verantwortlich zu machen. Man nehme die Pakete "so ernst wie Zyanid", hiess es und werde jeden Mist-Versender anzeigen, der ausfindig gemacht werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Ministry of Agriculture and Forestry New Zealand und auf folgender Website: http://www.climatechange.govt.nz/.

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02) Einwanderung nach Neuseeland erschwert
Die neuseeländische Regierung hat Anfang Juli grundlegende Änderungen in der Einwanderungspolitik in Kraft gesetzt und damit den Hoffnungen von tausenden potenziellen Einwanderern einen empfindlichen Dämpfer versetzt.

Als Folge dessen müssen ca. neun Millionen neuseeländische Dollar bereits bezahlter Gebühren an Antragssteller zurückerstattet werden. Einige Antragssteller, die sich bereits in Neuseeland aufhalten, jedoch noch keine Niederlassungsbewilligung bekommen haben, dürften gezwungen werden, wieder auszureisen.

Die Einwanderungsministerin Lianne Dalziel erklärte, es handle sich um die bedeutendste Änderung der Einwanderungspolitik im letzten Jahrzehnt. Zum Stichtag lagen dem Ministerium etwa 20.000 Anträge vor. Laut Ministerium dürfte es für jene Antragsteller, die sich bereits in Neuseeland aufhalten und über eine Arbeitsstelle verfügen, bedeutend einfacher sein, eine Niederlassungsbewilligung zu erhalten, als für jene, die vorläufig noch auf Arbeit warten.

Die wohl weitreichenste Änderung betrifft die Definition der bisherigen Kategorie "Allgemeine Ausbildung". Sie soll durch eine Kategorie "Fachausbildung" ersetzt werden, wobei ein neues Punktesystem die Erfüllung der Aufnahmebedingungen bedeutend erschweren wird.

Geschätzt 10.000 Personen werden den neuen Anforderungen nicht mehr erfüllen. Vielen von ihnen hätten laut Einwanderungsministerium keine realistische Chance Arbeit zu finden. Das bisherige Punktesystem sei zu großzügig gewesen und habe vielen Bewerbern falsche Hoffnungen gemacht. Es habe keinen Sinn, talentierte und ausgebildete Leute nach Neuseeland zu holen, nur um dann feststellen zu muessen, dass diese gar nicht beschäftigt werden könnten. Das Land brauche keine ausgebildeten Einwanderer, die dann als Taxifahrer enden.

Wer sich in Zukunft um Aufnahme in Neuseeland bewirbt, kann nicht mehr einfach nur vorgeben, er verfüge über eine gewisse Ausbildung. Der Antragsteller muss fortan noch vor der Vorlage eines formellen Gesuchs ein genaues Interessen- und Wissensgebiet angeben. Bevorzugt werden jene, welche bereits eine Stelle in Aussicht haben oder in der Vergangenheit in Neuseeland studiert oder gearbeitet haben. Erst wenn das Einwanderungsamt zum Schluss kommt, dass ein Bewerber wirklich gute Aussichten hat, eine Stelle zu finden, wird dieser eingeladen, ein Gesuch einzureichen. Gegen den Entscheid des Amtes kann nicht mehr Widerspruch eigelegt werden.

Wer dem Punktesystem Genüge getan hatte, musste bisher aufgenommen werden. Fortan wird es nur noch die Einwanderung "auf Einladung hin" geben. Das neue Punktesystem bevorzugt jene, welche eine Ausbildung haben, nach der in Neuseeland grosse Nachfrage besteht, und jene, die bereit sind, einer Beschäftigung ausserhalb der größten Stadt, Auckland, wo rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung lebt, nachzugehen.

Trotz den verschärften Bedingungen wird Neuseeland weiterhin rund zwei Millionen Dollar für die Werbung als Einwanderungsland aufwenden. Das Land nimmt jährlich rund 45.000 Einwanderer auf. Davon fallen 60 Prozent unter die Kategorie Fachleute/Geschäftsleute. Die Regierung plant, im August die gesundheitliche Überprüfung von Antragstellern zu verschärfen und höhere Hürden für jene, die als Investoren einzuwandern gedenken, einzuführen.

Im vergangenen November waren die Kriterien für Sprachkenntnisse verschärft worden, doch wurde die Maßnahme nach Einsprache von Einwanderungsspezialisten vom Höchsten Gericht für nichtig erklärt, nicht zuletzt, weil selbst einige Neuseeländer den Anforderungen nicht hätten genügen können.

Den Originaltext des Immigrations-Ministeriums haben wir für Sie hier hinterlegt.

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03) Nationalparks Neuseelands: Mount Aspiring Nationalpark
Der Mount Aspiring Nationalpark liegt im Südwesten der Südinsel Neuseelands, nahe der Stadt Wanaka. Das weit aufragende Bergmassiv des 3.027 Meter hohen Mount Aspiring hat dem Nationalpark seinen Namen gegeben.

Unzählige Wanderwege schlängeln sich durch die offenen Täler des Parks, einige der schönsten Wanderrouten Neuseelands befinden sich auf seinem Areal.

Der im Park gelegene Lake Wanaka ist ein Dorado für alle Outdoor-Fans, sowohl im Somer als auch im Winter.

Weitere Informationen zum Mount Aspiring Nationalpark:
http://www.new-z.net/neuseeland/reisen/mount_aspiring.htm

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04) Kurz angesurft
Ihr Horoskop - aus Neuseeland

Sie möchten wissen ob die Sterne für Sie heute gut stehen? Wählen Sie einfach Ihr Sternzeichen und lassen Sie sich ihr Horoskop erstellen - kostenlos und garantiert ohne Gewähr :-)

Hier geht's lang: http://home.nzcity.co.nz/horoscope/

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Die Neuseeländische Flagge

Wer wissen möchte, wofür die vier Sterne auf der Flagge Neuseelands stehen und warum die Grundfarbe dunkelblau ist, der kann sich auf folgender Internetseite informieren: http://www.mch.govt.nz/nzflag/

Eine hochauflösende Grafik sowie einen Grundriss der Flagge bietet das Ministry for Culture and Heritage auf seiner Internetseite: http://www.mch.govt.nz/nzflag/descript.htm

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05) Unser Buchtipp: Ein Schuljahr in Neuseeland
Ein High-School-Jahr am anderen Ende der Welt! Neuseeland gehört noch immer zu den exotischeren Zielen, wenn Schüler sich für ein Auslandsjahr an einer High School bewerben.

Der Reiz der Ferne, Erzählungen von Weite und phantastischen Landschaften sowie der gute Ruf des Bildungssystems steigern das Interesse von Schülern und Eltern zunehmend.

Dieses Handbuch liefert Hintergrundinformationen zum Bildungssystem, zum Leben in einer Gastfamilie und beschreibt das Bewerbungsverfahren.

Ein Buch für alle, die Lernen neu erleben möchten.

Ein Schuljahr in Neuseeland
Broschiert - 160 Seiten, Preis: 13,80 €
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