01) Wellington - Hip durch Hobbits Wellington ist cool. Lange Zeit als öde Regierungsstadt verrufen, hat sich die Metropole am Südzipfel der Nordinsel nicht zuletzt durch die "Herr der Ringe"-Feiern zur neuen In-Stadt Neuseelands gemausert.
Es gab eine Zeit, in der Wellington eine langweilige Stadt war. Obwohl Neuseelands Parlament und Regierung hier zu Hause sind, war von Glamour nichts zu spüren - das viel größere Auckland weiter im Norden galt als einzige "In-Stadt". Das ist jetzt ungefähr zehn Jahre her. Zwar lockt noch immer Auckland mehr Reisende an. Doch spätestens die lebhaften Feiern rund um die "Herr der Ringe"-Filme, die zum Teil im Umland der Hauptstadt gedreht wurden, haben eines klar gemacht: Wellington ist cool. Wer hier Espresso schlürft, tut es am schönsten Ende der Welt.
Mit seinen rund 165.000 Einwohnern rühmt sich Wellington, mehr Restaurants und Bars zu bieten als Manhattan - zumindest pro Kopf der Bevölkerung. Wenn die Sonne scheint - was laut Statistik häufiger der Fall ist als in Auckland - sind die Straßencafés immer proppenvoll. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sich mancher durchreisende Urlauber ärgert, der in Wellington nur ein Sprungbrett zur landschaftlich reizvollen Südinsel gesehen und nicht einmal eine Nacht eingeplant hat. Die Stadt hat außer Espresso noch vieles mehr zu bieten. (Quelle: Spielgel online)
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02) Rekordschaf Shrek Von Besuchen beim Friseur hält Shrek überhaupt nichts: Stets entwischte das Merinoschaf aus Neuseeland seinen Scherern und flüchtete in die Berge über der Bendigo Schaffarm in Central Otago auf der Südinsel.
Nachdem er sich sechs Mal erfolgreich vor seinem jährlichen Haarschnitt gedrückt hatte, sichtete eine Farmangestellte den widerspenstigen Wolleproduzenten in einer Felshöhle am Rande eines 60 Meter tiefen Abgrunds. Trotz seines mittlerweile 27 Kilo schweren Fellkleids konnte Shrek nicht am abermaligen Entkommen gehindert werden.
Schließlich gelang es den Schafhirten Daniel Devine, Shreks und Peter Casserley das Eremitendasein zu beenden. Der Haarschnittverweigerer wurde live im neuseeländischen Fernsehen geschoren und wurde schnell zu einer Berühmtheit in seiner Heimat.
Stolze 55.000 NZ$ (über 29.000 €) brachten die 27 Kilogramm Wolle in einer Online-Versteigerung ein. Der Erlöß kam einem wohltätigen Zweck zugute.
03) Pinguine: Besserer Sex durch Zuschauer Baby-Pinguine überleben scheinbar besser, wenn ihre Eltern durch Menschen gestört werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Waikato in Neuseeland, die bei der Antarktis Konferenz vorgestellt wurde.
Mehr als drei Jahre lang untersuchen Biologen verschiedene Adelie-Pinguin-Kolonien in der Antarktis. Das erste Ergebnis der Studie hat auch die Forscher überrascht: Offensichtlich überlebten dort, wo regelmäßig Touristen an Land gingen, mehr Jungtiere als in Regionen, in denen die Tiere ungestört waren. Die Tiere fühlten sich durch die Anwesenheit der Menschen nicht gestört, sondern offensichtlich dazu animiert, sich häufiger und vor allem erfolgreicher zu paaren.
Die Biologen nehmen aber an, dass der wahre Grund für das Verhalten darin liegt, dass Menschen die Raubmöwen vertreiben. Diese sind nämlich für Jungtiere eine ernst zunehmende Bedrohung.
Trotz der Auflagen, dass sich Touristen Pinguinkolonien nicht nähern dürfen, ist die Distanz zu den Tieren teilweise sehr gering. Pinguine neigen nämlich dazu, dass sie auf Menschen zukommen.
Das Forscherteam hat bisher mit Hilfe von Video-Aufnahmen das Verhalten der Pinguine beobachtet. Darüber hinaus wurden Kolonien auf deren Nachwuchsraten hin untersucht, sowie von einzelnen Pinguinen Blut- und Kotproben entnommen, um Hormonwerte zu messen. Das Forscherteam wird weitere zwei Sommer in der Antarktis verbringen, um neue Erkenntnisse der Verhaltensweisen der Tiere zu sammeln. (Quelle: New Zealand Herald)
04) Unser Buchtipp: Maori und Gesellschaft Das Leben der Maori - gestern und heute.
Bekannte Schriftsteller und renommierte Wissenschaftler aus Neuseeland und Deutschland beschreiben anschaulich, wie die Maori nach Neuseeland kamen, wie sie lebten und welche Bedeutung ihre Traditionen bis heute haben.
Die Autoren beschreiben die Situation dieser Minderheit in Neuseeland und sie zeigen auf, was es heute bedeutet, Maori zu sein.
Ratgeber: Maori und Gesellschaft, Broschiert - 171 Seiten
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