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Reisen nach Neuseeland - Newsletter-Archiv

 Newsletter vom 01.04.2005

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INHALT +++ INHALT +++ INHALT +++ INHALT

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
01) 5-Cent-Münze wird abgeschafft
02) TV-Sender aus Parlament verbannt
03) NZ Ärzte werden in das Erdbebengebiet Indonesien geschickt
04) Neuseeland beliebtestes Reiseziel der Briten
05) Aktuelle Visa- und Immigrations-Infos
06) Geiz ist geil?
07) Nackter Protest gegen Prinz Charles
08) Hund misshandelt - neun Monate Gefängnis
09) Unser Buch-Tipp: Neuseeland macht Spaß

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01) 5-Cent-Münze wird abgeschafft
Die Neuseeländer müssen sich mit neuen Geldmünzen vertraut machen. Wie die New Zealand Reserve Bank bekannt gab, wird die 5-Cent-Münze ganz abgeschafft, außerdem wird es ab Juli 2006 neue 50-, 20- und 10-Cent-Münzen geben.

Banken und Geschäfte werden die alten Münzen nach Juli 2006 noch für weitere drei Monate akzeptieren, bevor sie dann endgültig aus dem Zahlungsverkehr verschwinden werden.

Die neuen Münzen werden kleiner und leichter sein, die 10-Cent-Münze wird kupferfarben sein, bisher war sie wie die übrigen Geldstücke silbern.

Elektronische Transaktionen sind vom Rückzug der 5-Cent-Münze nicht betroffen. Es wird auch zukünftig möglich sein, Rechnungen in Höhe von beispielsweise 19,95 NZ$ auszustellen.

Als Grund für die Abschaffung nannte die Reserve Bank den nur geringen Umlauf und die hohen Herstellungskosten. Die 1- und 2-Cent-Münzen wurden bereits 1990 aus dem Verkehr genommen.

Eine Übersicht der noch gültigen und der neuen Münzen finden Sie hier.

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02) TV-Sender aus Parlament verbannt
Weil der neuseeländische Fernsehsender TV3 einen im Parlament schlafenden Abgeordneten zeigte, wurde ein einwöchiges Hausverbot gegen die TV-Station verhängt.

Obwohl die Kameraleute laut Parlamentsregeln nur sprechende Abgeordnete filmen dürfen, zeigte die Kamera von TV3 Anfang März den Labour-Abgeordneten David Benson-Pope, der es sich schlafend auf einer der Hinterbänke gemütlich gemacht hatte.

Parlamentspräsidentin Margaret Wilson verbannte nun den Sender ab dem 04. April für eine Woche aus dem Abgeordnetenhaus.

In einem Brief hat der Sender zugeben, die Regeln gebrochen zu haben. Allerdings halte die TV-Station ihr Vorgehen im Rahmen einer großzügigen Auslegung der Vorschriften für akzeptabel. Wilson nannte den Verstoß dagegen "ernstzunehmend und absichtlich".

Bereits im Jahr 2000 wurden Fotografen für eine Woche aus dem Paralment verbannt, nachdem in einer Zeitung Bilder abgedruckt waren, die einen gähnenden Abgeordneten zeigten.

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03) NZ Ärzte werden in das Erdbebengebiet Indonesien geschickt
Ein Team neuseeländischer Ärzte wird nach Indonesien fliegen, um den Erdbebenverletzten zu helfen.

Nach dem schweren Erdbeben vom 28. März, mit einer Stärke von 8,7 auf der Richterskala, wird immer noch nach Hunderten von Verschütteten und Verletzten unter den Trümmern gesucht. Über 1.000 Tote hat das Erdbeben an der indonesischen Küste bereits gefordert.

Die Hilfsorganisation SurfAID arbeitet schon vor Ort und berichtet 80% der Inselhauptstadt Nias wurde zerstört. Weitere 4 SurfAID-Ärzte werden mit dem Hubschrauber ins Krisengebiet geflogen.

Seismologen befürchten noch zahlreiche Erschütterungen und Nachbeben, bevor die Welle der Erdbeben endgültig abbreisst. Auch das Nachbeben vor Sumatras Küste mit einer Stärke von 9,3 war ein Nachfolger des schweren Tsunami-Unglücks von Weihnachten.

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04) Neuseeland beliebtestes Reiseziel der Briten
Neuseeland hat Australien von seinem Spitzenplatz als beliebtestes Resieziel unter den Briten verdrängt. Leser des Reisemagazins "Trailfinders" wählten Neuseeland als Nummer 1 Reiseziel.

Australien wurde zweiter, während Peru und die Malediven an 3. und 4. Stelle folgen. Mehr als 15.000 Leser nahmen an der Umfrage teil.

Der Vorstand des Toursim New Zealand George Hickton fand dies vielversprechend für Neuseelands Zukunft.

Neuseeland wurde ebenso in der Kategorie "Beste Reiseinsel" an erster Stelle gewählt, und wurde dritter als "Beliebtestes Land" bei Touristen, die schon einmal hier waren.

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05) Aktuelle Visa- und Immigrations-Infos
Der Selection Point ist immer noch bei 100, was für Viele eine einzigartige Chance bedeutet, einen Residence Antrag bereits von Deutschland aus einzureichen, ohne ein neuseeländisches Joboffer nachweisen zu müssen.

Interessant ist auch, dass 78% der aus dem Pool gezogenen Expressions of Interest inzwischen geprüft wurden und davon nur 84% eine Invitation to Apply for Residency erhatlten haben.

Immerhin 16% haben diese erste Hürde nicht genommen.

Im laufenden Jahr 2004/2005 haben bislang 23.121 Leute erfolgreich ein Residence Permit beantragt, wogegen 4.140 Leute abschlägig beschieden wurden.

Unser aktuelles Factsheet zu den Themen Visa und Immigration mit allen wichtigen Infos für Auswanderer und die, die es mal werden wollen, können Sie hier herunterladen.

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06) Geiz ist geil?
Die Schauspielerin und zweifache Oscar-Preisträgerin Hilary Swank muss wegen der unerlaubten Einfuhr eines Apfels und einer Orange nach Neuseeland umgerechnet 110,- Euro Bußgeld zahlen. Ein Gericht wies den Einspruch der Schauspielerin gegen die Strafe zurück. Sie hatte im Januar nach einem Flug von Los Angeles versäumt, die Früchte zu deklarieren.

Anstatt an Ort und Stelle eine Strafe von 200,- NZ-Dollar zu bezahlen, hatte sie beschlossen, den Fall vor Gericht auszutragen. Neuseeland hat sehr strenge Einfuhrbestimmungen für Obst und weitere unbehandelte Lebensmittel.

"Nach meinem 20-Stunden-Flug habe ich einfach vergessen, dass ich eine Orange und einen Apfel dabei hatte. Ich entschuldige mich aufrichtig", schrieb der Hollywood-Star an das Landwirtschaftsministerium in Wellington.

Tausende Reisende werden jedes Jahr bei solchen Verstößen gegen die strengen Einfuhrbestimmungen ertappt, die wenigsten fechten die Strafen an.

Swank war im Februar mit einem Oscar für die beste weibliche Hauptrolle in dem Film "Million Dollar Baby" ausgezeichnet worden. 1999 hatte die Schauspielerin ihren ersten Oscar für das Drama "Boys Don't Cry" bekommen.

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07) Nackter Protest gegen Prinz Charles
Ungewöhnlich wurde Prinz Charles bei seinem Besuch Anfang März in Neuseeland empfangen: Eine junge Frau zog ihr Hemd hoch und streckte dem britischen Thronfolger ihre entblößten Brüste entgegen.

Als Charles einen Rundgang durch Wellington machte und von Schaulustigen begrüßt wurde, skandierten einige Demonstranten Protestparolen und zeigten Plakate mit der Aufschrift "Tod der Monarchie". Eine junge Frau zog ihr Hemd hoch und streckte dem Thronfolger ihren nackten Oberkörper entgegen, auf dem geschrieben stand "Nimm deine koloniale Schande von meiner Brust!". Mit dieser Aktion hatte sie gegen die britische Kolonialmacht demonstrieren wollen.

Die junge Frau wurde vorübergehend festgenommen. Charles reagierte mit einem Lächeln auf den Zwischenfall. Anders als die Behörden empfindet der Sohn der Queen nackte Haut offensichtlich nicht mehr als "shocking": Bereits bei seiner Visite in Australien war er auf dem Flughafen von Alice Springs von einer Gruppe barbusiger Aborigine-Tänzerinnen empfangen worden.

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08) Hund misshandelt - neun Monate Gefängnis
Wegen Misshandlung seines Hundes ist ein Mann in Neuseeland zu neun Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte den Vierbeiner an sein Auto gebunden und 800 Meter weit mitgeschleift.

Damit wollte er das Tier bestrafen, weil es weggelaufen war. Ein Gericht verfügte jetzt die Strafe, außerdem darf der Mann sieben Jahre lang kein Tier halten.

Ein Vertreter der neuseeländischen Tierschützer sagte vor Gericht aus, dass der Hund bei dem Zwischenfall schwer verletzt worden sei. Inzwischen hat sich das Tier nach mehrmonatiger Behandlung erholt, außerdem fand es ein neues zuhause.

Der Richter ordnete an, dass sich der Tierquäler nach seiner Haftentlassung einer Alkohol- und Drogentherapie unterziehen muss. Es war die bislang höchste Strafe in Neuseeland wegen Tierquälerei.

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09) Unser Buchtipp: Neuseeland macht Spaß
Dieses Buch ist eine Art Reiseführer, aber nicht zu den berühmten Naturschönheiten des Landes, sondern zu den Menschen. Es will zeigen, worüber Kiwis lachen, um ihnen auf diese Weise näher zu kommen.

Der Verfasser lebt seit mehreren Jahren in Neuseeland und kommentiert seine Geschichten, humoristischen Erzählungen und Witze mit sachkundlichen Informationen und Illustrationen berühmter neuseeländischer Cartoonisten.

Mit "Neuseeland macht Spaß" ist ein kurzweiliges Buch entstanden. Es werden viele Bereiche des alltäglichen Lebens behandelt, u.a. die Welt der Männer (blokes) und Frauen (sheilas), Freizeit und Sport...

Neuseeland macht Spaß
Broschiert - 196 Seiten - Preis: 17,80 €
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Weitere Reiseliteratur finden Sie hier.

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