01) Neuseeländischer Schweinerock: The Datsuns Nimmt das den überhaupt kein Ende mehr mit dem Schweinerock? The Strokes, The White Stripes, The Hives, The Hellacopters und jetzt, frisch aus Neuseeland und benannt nach einer verblichenen japanischen Automarke, The Datsuns.
Dem Vorbild der Ramones entsprechend heissen sie alle Soundso Datsun (Dolf de Datsun, Vocals & Bass; Christian Datsun, Guitar; Phil Datsun, Guitar; Matt Datsun, Drums) und rocken vom ersten bis zum letzten Augenblick.
Mit reichlich Vorschusslorbeeren war die wohl beste Band Neuseelands gerade auf Deutschlandtour. In ihrer Heimat bereits auf Nr. 1 der Albumcharts, spielten sie Mitte Februar in Berlin, Hamburg, Koeln, Muenchen und Frankfurt einige Konzerte.
Mit ihrem Statement "Don't believe the hype" spielen sie augenzwinkernd die Erwartungshaltung runter. Die vier Jungs aus dem beschaulichen Cambridge im fernen Neuseeland durften sich bereits über reichlich Erfolg freuen.
Einflüsse von AC/DC, The Ramones (denen der Joke mit den gleichen Nachnamen auch nicht geschadet hat) und Deep Purple sind nicht zu ueberhoeren. Dass sie auf der 70er-Jahre-Retro-Welle mitschwimmen, verhehlen die Vier (im übrigen nicht verwandten) erst gar nicht. Innovationen? Die sind von den Kiwis nicht im geringsten zu erwarten. Warum auch? Nicht jede neue Band muss die Musikwelt revolutionieren. Die Datsuns verfolgen nur ein Ziel: Rocken bis die Schwarte kracht!
Ist der Hype nun berechtigt oder nicht? Wie gesagt, Neues bieten The Datsuns nicht, dafür dröhnen einem die Vier herzerfrischenden Rock ’n’ Roll um die Ohren. Und das ist doch auch schon was...
04) Kurz angesurft Hundertwassers Toilette in Kawakawa
Die Bewohner des unscheinbaren Maori-Ortes haben wohl erst nach dem Tod von Friedsensreich Hundertwasser gemerkt, welche Attraktion ihnen der Künstler vermacht hat. Nun halten täglich Reisebusse vor dem bunten Klohäuschen. Hundertwasser, der in der Nähe von Kawakawa sehr zurückgezogen in selbst angepflanztem Wald und Busch lebte, kaufte in Kawakawa seinentäglichen Bedarf ein. Nur wenige wussten, dass der hagere bärtige Mann mit der speckigen Schiebermütze ein weltberühmter Künstler war.
Auch sonst nahm Neuseeland kaum Notiz von ihm, was er als Kontrast zum europäischen Kulturrummel sehr schätzte. Dafür bedankte er sich mit dem farbenfrohen stillen Örtchen auf seine Art: http://www.kawakawa.co.nz **********
Hangi: Traditionelles Mahl der Maori
Neuseelandreisende haben vielleicht das Hangi kennengelernt, das die Maori dort zum nationalen Kulturbestandteil gemacht haben.
Eine detailierte Anleitung zum Nachmachen im heimischen Garten liefert die folgende Internetseite. Dabei wurden lediglich einige wenige Änderungen durchgeführt, so ist etwa das "europäische Hangi" bereits nach 3 bis 4 Stunden fertig, während die ursprüngliche neuseelaendische Variante bis zu 8 Stunden garen muss.
05) Nationalparks Neuseelands: Nelson Lakes Nationalpark Der über 100.000 ha grosse Nelson Lakes Nationalpark befindet sich am nördlichen Ende der Southern Alps und deren Ausläufer. Das Gebiet wird weitgehend geprägt von Wäldern, verschneiten Berggipfeln, rauschenden Flüssen und klaren Seen.
Der Nelson Lakes Nationalpark ist ein Paradies für Wanderer und Camper. Angenehme, vergleichsweise leichte Tracks führen durch abwechslungsreiche Berg- und Flusslandschaften, mit Wanderungen durch sehr üppige Buchenwälder und mit herrlichen Aussichten auf die oft mehr als 2000 m hohen Gipfel, die die langen Gletschertäler säumen.
06) Unser Buchtip: Geo Special Neuseeland Die aufwendig gestalteten Geo Specials sind die perfekten Reisebegleiter. Das Neuseeland-Special vermittelt überraschende Ansichten, faszinierende Bilder und nützliche Tipps.
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