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Neuseeland - Gesundheit

Das neuseeländische Gesundheitssystem ist ausgezeichnet und entspricht europäischen Standards. Die Neuseeländer haben Zugang zu einer Reihe von Gesundheits- und Behindertendiensten. Diese sind in öffentliche, private und freiwillige Dienste eingeteilt, die zusammen an der gesundheitlichen Versorgung und ihrer Finanzierung arbeiten. Der überwiegende Teil der Kosten wird durch Steuergelder gedeckt.

Arztbesuche und Medikamente sind zum Großteil staatlich subventioniert. Die Zuschüsse sind für Familien mit geringem Einkommen höher und werden über die "Community Services Card" bezogen. Arztbesuche und Medikamente für Kinder unter sechs Jahren sind kostenlos.

 Bitte beachten Sie:
Reisende aus Deutschland müssen Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche selbst und direkt nach der Behandlung bezahlen. Die Kosten für einen Krankenhaustag liegen im Schnitt bei ca. 350,- NZ$. Allgemeinärzte, die "General Practitioners" (kurz GP genannt), können zu normalen Geschäftszeiten aufgesucht werden. Die Kosten pro Konsultation liegen bei ca. 30,- bis 100,- NZ$.

Vorsorgliche Impfungen sind nicht notwendig. Eine normal ausgestattete Reiseapotheke reicht vollkommen aus. Wenn Sie auf die ständige Einnahme von bestimmten Medikamenten angewiesen sind, sollten sich von ihrem Hausarzt eine Bestätigung ausstellen lassen, so vermeiden Sie eventuelle Schwierigkeiten beim Zoll.

Falls Sie verschreibungspflichtige Medikamente benötigen, brauchen Sie hierfür ein Rezept. Lebensmittel für Allergiker und Diabetiker erhalten Sie in den "Health Shops", diese gibt es in jedem größeren Ort.

Apotheken sind flächendeckend vorhanden, die Versorgung mit Medikamenten ist somit sichergestellt. Dennoch sollten Sie Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, von zu Hause mitbringen. Apotheken haben normalerweise von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, es gibt zusätzlich einen 24-Stunden-Notdienst. Die Notrufnummer für Ambulanz, Feuerwehr und Polizei ist die "111".

In Neuseeland gibt es weder Giftschlangen oder andere für den Menschen gefährliche Tiere, es sind also keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen beim Aufenthalt im Freien notwendig.

In einigen Gewässern können allerdings Parasiten vorkommen. Sie sollten daher Wasser, welches Sie Bächen oder Seen entnehmen, vor dem Gebrauch abkochen - auch wenn das Wasser einen sauberen Eindruck macht.

 Reisekrankenversicherung



Vor Reiseantritt sollten Sie auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung abschließen, die Kosten für eine eventuelle Behandlung können schnell die Reisekasse überfordern.

Die Kosten für einen eventuellen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport können nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden, diese Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet.

 Sonnenbrand - ein wichtiges Thema!

In den Sommermonaten ist das Sonnenlicht ist sehr intensiv - auch bei bedecktem Himmel - und wann immer Sie sich für längere Zeit im Freien aufhalten, sollten Sie einen Sunblocker auftragen. Dieses empfiehlt sich besonders für kleinere Kinder und Menschen mit heller Hautfarbe. Zudem hat sich das Tragen einer Kopfbedeckung und Sonnenbrille bewährt.

Die Radio-Stationen senden in ihren Wettervorhersagen Tipps und sprechen Empfehlungen über die Verweildauer in der Sonne (Burntime) aus. Schalten Sie vor Ort z.B. den Radiosender Tourist Information FM ein, dieser sendet ein deutschsprachiges Programm. Zu empfangen über die Frequenz 100.4 FM.

Weitere Informationen bekommen Sie auch auf folgenden Seiten:


 

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